Im Oktober 2016 erzielen die Vermarkter der PZ-Verlage mit 99 digitalen Angeboten eine Bruttoreichweite von 346 Millionen. Das entspricht einer – teilweise saisonal bedingten – Steigerung um fast 20 Millionen Unique User oder sechs Prozent gegenüber dem Vormonat. Die Spitzengruppe der zwanzig reichweitenstärksten Angebote kommt auf 223 Millionen Nutzer, das entspricht 64 Prozent.

Diese Spitzengruppe der Top Twenty führen wie im September Bild.de und Focus Online an (Grafik unten). Chefkoch.de zieht an Spiegel online und Chip online vorbei und verbessert sich vom fünften auf den dritten Rang. Die Reichweiten der drei Angebote liegen aber dicht beieinander, und die Positionsverschiebungen resultieren eher aus saisonalen Schwankungen denn aus unterschiedlichen Wachstumstrends. Auch Reichweiten und Rangplätze von Wetter.com variieren mit dem Wechsel der Jahreszeiten. Im September belegte die Site noch den sechsten Rang, nun rutscht sie auf den achten Platz ab. Anstelle von Jameda und Holidaycheck rücken im Oktober Kaufda und Huffington Post in die Spitzengruppe der Top Twenty auf.

Die Grafik unten zeigt für die Top Twenty die Veränderungen gegenüber dem Vormonat. Fast alle Angebote können zulegen. In absoluter Rechnung weisen Bild.de, Chefkoch.de und TVSpielfilm.de das höchste Wachstum auf. Wetter.com verliert gegenüber dem Vormonat fast 1,8 Millionen Nutzer. Gegenüber dem Oktober 2015 beträgt die Einbuße aber nur 0,6 Millionen, so dass die Veränderung zu zwei Dritteln saisonal verursacht sein dürfte.

Beim Blick auf Angebote jenseits der Top-Twenty-Spitzengruppe fällt auf, dass auch die Segmentnachbarn von Chefkoch.de prozentual stark gegenüber dem Vormonat zulegen: Essen-und-trinken.de gewinnt 27 Prozent Unique User und Daskochrezept.de 23 Prozent. Ähnlich sieht es bei Angeboten aus, die mit TVSpielfilm.de mehr oder weniger eng verwandt sind. Wenn die Blätter fallen und es draußen ungemütlicher wird, tendieren die Leute eben generell mehr zu Indoor-Aktivitäten: Kino.de gewinnt 33 Prozent Unique User hinzu, sky.de  27 Prozent und GameStar 24 Prozent.